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Archiv des Autors: kuhlerampe

Kritik auf nachtkritik.de (13.07.17):
https://nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=14243:the-european-house-of-gambling-das-stuttgarter-theater-rampe-laedt-mit-tanja-krones-intellektuellem-zockerparadies-zum-nachdenken-ueber-herrschaftsfreie-raeume&catid=38&Itemid=40

Bericht/Vorankündigung in den Stuttgarter Nachrichten (14.07.17):
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.s-sued-theater-rampe-marienplatz-im-spielcasino-der-werte.41de06f3-f23f-462c-bc28-771fae434946.html

Kritik in der Stuttgarter Zeitung (17.07.17):

Kritik in der Eßlinger Zeitung (13.07.17):

Ja! Kommen Sie näher! Treten Sie ein! Hier finden alle ihr Glück!

Mitten auf dem Marienplatz ist ein Komet gelandet. Was für eine Jahrmarktsattraktion. Ein Jahrtausendereignis! Es herrscht Ausnahmezustand. Hypnotisierende Musik, blinkende Lichter, das Klirren irdischer Metalle durchdringen den abendlichen Sommerwind. Aus kleinen Buden fallen skurrile Showmaster, Gaukler*innen, Spielhüter und verführen die wartende Menge durch zauberhafte Gebärden und geheime Botschaften. Geht es gleich los – oder sind wir schon mittendrin im Spiel?

In einer waghalsigen Mischung aus Spielhölle, Schaubude und Wettkampfarena treffen sich die Besucher*innen, um zu zocken. Auf Brettern, die die Welt bedeuten, gilt es alles zu verlieren, alles zu gewinnen und stundenlang im Spiel zu bleiben. Karten fallen, Würfel rollen, Stäbe erzittern bei der kleinsten Bewegung. In der Mitte ein Ring. Hier wird um Werte gekämpft – denn wenn die Ressourcen erschöpft sind, muss geopfert werden. Alles steht zur Disposition: das Publikum wettet auf den*die Gewinner*in und feiert den gemeinschaftlichen Verlust. Die Schlüssel zum Glück fliegen uns um die Ohren, das Gehirn schüttet nonstop aus: Dopamin, Endorphine. Wir spielen uns in Ekstase. Denn über allem, jenseits von Urteil und Einfluss, von individuellem Geschick und Schicksal, schwebt das Glücksrad: „ALL IN!” Der Zufall verteilt um. Gewinn, Verlust, Status – alles wandert weiter. Ist das noch Willkür oder schon (wieder) Gerechtigkeit?

Mit einer internationalen Spieltruppe tingelt THE EUROPEAN HOUSE OF GAMBLING von Stadt zu Stadt, dem diversen Europa auf den Fersen und der einen Frage: Lässt sich soziale Gerechtigkeit zwischen den Schichten, den Ländern, den Nachbarn*innen, den Geschlechtern herstellen? Wer will das? Wer will was? Wie viel Lust haben wir (wirklich), unser Haben zu teilen mit denen, die im Soll sich baden? Was müssen wir opfern, wenn wir uns auf ein solches Unterfangen einlassen? Und: wer soll das eigentlich organisieren? Vielleicht sind es ja doch die Narren, die die Welt retten.

Vom 11.-16.07.17 ist THE EUROPEAN HOUSE OF GAMBLING auf dem Marienplatz in Stuttgart Süd.

Kulturpolitik_KommentarVonFrauGolombek_290715_1Zwischenruf des Theaters mit Bezug auf den Kommentar in den Stuttgarter Nachrichten vom 29. Juli 2015:

Dass es geschickter Antragsrhetorik bedarf, als Künstler auf seine Kosten zu kommen und dann trotzdem Kunst zu machen, ist noch keine Kunst. Dass sich die Künstler von dem Karren, den ihnen politische Förderziele anhängen wollen, nicht gleich den Weg versperren lassen müssen, ist ihre Voraussetzung. Gerade der Karren der monströsen MONSTER TRUCKER befördert keine betuliche Soziokultur.

Kategorien normieren. Dagegen wehren sich Künstler mitunter. Die Normierungen der Normalität überschreiten und damit auszusetzen ist ihr Potential.

Eine weit verbreitete Normierung ist, Theater auf Schauspielkunst zu reduzieren. Die Ikone des virtuosen Schauspielers, den das Publikum als Star feiern kann, ihn mit Rosen kränzt und ihm Ehrenringe an die Finger hängt, mit Theater gleichzusetzen, ist sein Hirntod. Theater ist doch nicht zu reduzieren auf den „gut geölten Schauspielermuskel“, wie Jelinek ihn einmal wütend definiert hat, um der selbstzufriedenen Wiener Bürgerschaft den Schrecken wieder einzujagen. Die andere Reduktion findet statt, wenn alles, was mit Bürgerbeteiligung zusammenhängt, gleichgesetzt wird mit einem moralischen Zeigefinger oder „Erziehung zur Mitmachgesellschaft“. Wer die Arbeit von MONSTER TRUCK gesehen hat und sich damit konfrontiert, weiß, dass der Ansatz dieser Gruppe es ist, Normierungen, Klischees, schnelle moralische Wertungen so zu überhöhen, bis sie unbrauchbar und fragwürdig werden. Das als pädagogisch abzutun, ist mir zu kurz gefasst. Das ist vor allem eines: der Versuch mit plakativer Symbolpolitik spielend den nervenden Nerv der Komplexität zu treffen. Ihn schmerzend austreten zu lassen aus diesem schmucken Gehäuse, das sich Theater nennt.

Was die freie Szene tun soll oder nicht, weiß ich nicht. Es gibt keine guten oder schlechten, keine förderungswürdigen oder -unwürdigen Theatermittel, Kunstformen an sich. Ist immer alles nur eine Frage, wofür und wie sie eingesetzt, kontextualisiert und auf den Punkt gebracht werden. Eines gegen das andere auszuspielen, führt nur in die Bequemlichkeit einer festgegossenen Form zurück und erinnert an längst vergangene Zeiten, als auf den Bühnen Regie gegen Schauspiel spielte oder Regie gegen Autor oder Schauspiel gegen Autor. Oder Kunst gegen Publikum. Aber diese Konflikte sind doch nicht die, die unsere Zeit auszufechten erfordert, finde ich!

Martina Grohmann

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Umbau zur Gruppe JUNGFRAUEN. Foto: Florian Krauß.

Seit gestern sind Monster Truck mit der Aktion SORTIERT EUCH! auf dem Schlossplatz. Hier einige Reaktionen, mehrheitlich aus der Recherchephase. Nutzt die Kommentarfunktion und sagt uns, was ihr von der Aktion haltet …


E-Mail vom 20.06.15:
Habt ihr eine Vorstellung davon, welchen Gefahren sich Eritreer aussetzen,wenn sie sich öffentlich ausstellen  und dann von den Häschern der eriteischen Regierung dingfest gemacht werden? Um dann Opfer von Erpressung oder Schlimmerem zu werden?
Ich finde die Aktion, auch in Bezug auf andere Gruppen, sehr bedenklich.

Grüße von XXXXX aus Stuttgart


E-Mail-Verkehr endend am 12.06.15:
Hallo Frau Rahimi,

danke für dir schnelle Antwort. Das Thema „gieriger Grieche“ ist ein europäisches, wenn überhaupt ein Bundesthema. Aber weder ein Landes und schon gar nicht ein Thema für Stuttgart!!!

Entschuldigen Sie die vielen Ausrufezeichen aber wer auch immer uns hier in die Opferrolle stecken will macht uns Griechen KEINEN Gefallen! Im Gegenteil wir schaffen ein Problem, dass nicht existiert.

Wieviel Prozent der Stuttgarter Bevölkerung ist der gleichen Meinung wie die Bild Zeitung?
Diese Gruppe ist dann vielleicht eine Randgruppe…

Man kann gerne über die schlechte Presseleistung der Bild anhand dem Beispiel Griechenland sprechen, aber man kann die Griechen in Stuttgart in keine Opferrolle stellen und es zu einem Stuttgarter Thema machen.

Ich wiederhole mich, dass was Sie denken bezwecken zu wollen schaffen Sie im Gegenteil; und wenn ich nicht für die sogenannten anderen „Randgruppen“ sprechen kann – auch denen machen Sie keinen Gefallen.

Siehe Bsp. Muslime, oder von welcher Pegida sprechen wir in Stuttgart?

Ich weiß Ihr Engagement und Ihre Intension zu schätzen, verstehen Sie mich in DIESEM Punkt NICHT falsch, aber Sie begehen einen Fehler, das Thema so aufzuziehen!

Eine gute Nacht wünsche ich, mit freundlichen Grüßen
XXXXX XXXXX

Von: Sortiert Euch! [mailto:kontakt@sortierteuch.de]
Gesendet: Freitag, 12. Juni 2015 00:44
An: xxxxx xxxxx
Betreff: Re: Ich bin Grieche…

Sehr geehrter Herr xxxxx,
danke für ihre kritische Mail! Tatsächlich gibt es keine Gemeinsamkeit zu den genannten Gruppen. Die Gruppen sind aus sehr unterschiedlichen Gesichtspunkten gewählt. Sie stehen alle in der gesellschaftlichen Diskussion, sind diskriminiert, tabuisiert oder stehen unter Beschuss. Die Griechen haben wir deshalb gewählt, weil wir in der Rezeption der Medienberichterstattung und im Gespräch mit Ihren Landsmännern und Landsfrauen immer wieder die Erfahrung gemacht haben, dass es seit der Finanzkrise einen anderen Umgang mit Ihnen gibt, dass sie zu Sündenböcken einer komplexen Finanzmarktpolitik gemacht werden;
dazu könnte man sich zum Bespiel die Berichterstattung der Bild Zeitung ansehen:
http://www.bild.de/politik/inland/griechenland-krise/keine-weiteren-milliarden-fuer-die-gierigen-griechen-39925224.bild.html

Wir wissen sehr gut, dass die Griechen eine gut integrierte Gruppe in Stuttgart sind.
Wir glauben gleichzeitig, dass die rassistisch zu nennende Bezeichnung der „gierigen Griechen“ und die entsprechende Stimmung, die sich in diesem Ausdruck kondensiert, in Frage gestellt werden muss.
Die Aktion SORTIERT EUCH! und die Rhetorik der website sind tatsächlich als provokative Gesten gedacht, um eine rege Diskussion in Stuttgart und darüber hinaus anzuregen.
Sehr gerne stehen wir für ein persönliche Diskussion mit Ihnen zu diesem Thema zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
Sahar Rahimi
i.A. Monster Truck

Am 11.06.2015 um 21:07 schrieb xxxxx xxxxx:

… und ich fühle mich durch Ihre Aktion beleidigt!

Wer behauptet wir wären in Stuttgart unterrepräsentiert?

Wer hat uns mit Pädophilen, Depressiven, Arbeitslosen in eine Schublade gesteckt? Wo ist der Kontext und wo ist die Gemeinsamkeit?

Die Griechen sind einer der größten Gruppen in Stuttgart, wir sind vollstens im Stuttgarter Leben integriert, und alles andere als unterrepräsentiert.

Auch wenn ich anfangs von einer guten Idee ausging, muss ich bei näherer Betrachtung meinen Unmut äußern!

xxxxx xxxxx


E-Mail vom 06.06.15:
Liebe Frau Kiel,
zwar kann ich mir nicht vorstellen, daß irgendjemand Lust hat, sich auf einer Tribüne als Zugehöriger der Gruppe Übergewichtige zu präsentieren (die meisten Leute sind ja gerade am Abnehmen, da sie diesen Zustand ändern wollen), aber Flyer können Sie auslegen.
Ich werde die Aktion nicht bewerben, da ich denke, daß sich manche dadurch vorgeführt fühlen würden, schließlich ist das Gewicht für die meisten ein heikles Thema.
Bei ausliegenden Flyern habe ich jedoch keine Bedenken, die können Sie ab 16.00 Uhr vorbeibringen.
Mit freundlichen Grüßen,
XXXXX XXXXX


E-Mail vom 20.05.15:
Hallo Herr König,

wie soll sich eine politische Gruppe die gesellschaftliche Strukturen aufzeigt und kritisiert mit dem jeglichen Hinsetzen auf einer Tribüne, das Stuttgarter Stadtbild repräsentieren?
Ich bin sehr erstaunt über ihre Anfrage und halte sie für nicht durchdacht.

Durch eine jegliches hinsetzen auf einer Tribüne auf einem „populären Platz“ in Stuttgart hat ihr Projekt für mich einen „zur Schaustellungscharakter“, einen exotisierenden Blick von marginalisierten Gruppen für eine weißes Publikum! Was soll das bewirken, verändern ? Haben Sie sich darüber Gedanken gemacht ?
Reproduzieren Sie nicht wieder einen weißen Blick auf gesellschaftliche Strukturen ?

Vielleicht macht es Sinn darüber mit einer reflektierten Person, die sich mit Rassismus beschäftigt oder noch besser mit einer Person, die von Rassismus betroffen ist zu sprechen um sich die Dimensionen der Darstellung bewusst zu werden !

Beste Grüße,
XXXXX XXXXX


E-Mail vom 20.05.15:
Sehr geehrter Herr König,

vielen Dank für Ihre Mail. Ich habe über Ihr Projekt gründlich nachgedacht und habe mich entschieden, nicht mitmachen zu wollen. Das „Ausgestellt sein“  stelle ich mir als eine unangenehme Situation vor, zumal ich sehr wenig von der Reaktion der Passanten mitbekommen werde. Viel besser finde ich es, in einem Gespräch über die Situation und die Bedürfnisse blinder und sehbehinderter Menschen zu informieren. Bei Ihrem Projekt kommt den „Ausgestellten“ eigentlich eine passive Rolle zu.
Vielleicht beurteilen  andere Mitglieder der Bezirksgruppe Stuttgart des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Württemberg  Ihr Projekt anders. Deshalb werde ich Ihre Mail an die Mitglieder weiterleiten, soweit mir deren Mailadressen  bekannt sind.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Projekt.

Mit freundlichen Grüßen
XXXXX XXXXX

OS: Im Herzen der Finsternis, auf der anderen Seite des Ozeans, am Ende des Periodensystems der Elemente erwartet uns eine Welt, die sich von der uns vertrauten Wirklichkeit in vielen Aspekten unterscheidet, neues Terrain.

Auf welche Weise betritt man Neuland? Was ist die Strategie?

 

Wen nimmt man mit auf die Expedition? Wie wählt man seine Crew aus?

Was sucht man? Was erhofft man? Welchen Gefahren ist man ausgesetzt?

 

TP: Zuerst erträumt man sich ein Bild davon, wie das Land ganz grob aussehen könnte, dann legt man sich ganz einfache Modelle zurecht, die meist grobe Vereinfachungen enthalten. (Vereinfachungen von dem Typ: nehmen wir mal an ein Kuh ist eine Kugel…) . Dann überlegt man sich Messmethoden, um das Land zu vermessen und zu dokumentieren. Dann braucht man begeisterte Entdeckertypen die ihre Talente einbringen und dem Motto folgen: Don’t talk about it – just do it… Dann stellt man meist erstmal fest: es hat Nebel, wir könnenn nichts erkennen. Dann beginnt das emotionale Tal der Tränen. Nichts klappt, das Land ist verwunschen, hat sich gegen die Entdecker verschworen und will seine Geheimnisse nicht preis geben. Bis jemand einen Weg findet wie man dem Nebel entkommt einen Gipfel erklimmen könnte um die Schönheit des Landes zu erkennen. Diese Bergsteigertour zum Gipfel von wo aus man den ganzen Überblick hat ist nochmal harte Teamarbeit und birgt Gefahren des Scheiterns. Aber das gemeinsame Gipfelerlebnis ist dann überwältigend denn das Land ist keine Kugel, und auch keine Kuh, sondern etwas, was noch niemand vorher gesehen hat.

 

 

 

OS: Was ist Quantenchemie? Wieviele Menschen auf der Welt wissen, um was es sich dabei handelt?

http://de.wikipedia.org/wiki/Quantenchemie

 

Hat Ihre Quantenchemie etwas mit dieser Quantenchemie zu tun? Oder handelt es sich um etwas Neues?

TP:

Nein wir meinen etwas anderes: die Quantenmechanische Superposition bedeutet in unserem Fall eine chemische Reaktion kann entweder stattgefunden haben oder nicht. Damit – sagen wir-  eine exotherme Reaktion stattfindet  (bummmm!!) müssen die beiden Reaktanden zusammen kommen. Wenn diese aber ultrakalt und damit delokalisiert sind kann es sein, dass die beiden nur mit eine bestimmten Wahrscheinlichkeit nahe genug zu einander sind für die Reaktion. Das heisst die Quantenchemie in unserem Sinne ist eine chemische Reaktion, die einen Zustand erzeugt, welcher eine Überlagerung aus (bummmm!!) und (nicht bummm!!) darstellt. Und zwar deshalb weil die gesamten Reaktanden MaterieWellen sind. In der „tradtionellen Quantenchemie“ (siehe Wikipedia) sind zwar die kleinsten Teilchen der Reaktanden –  die Elektronen  –  als qm Wellen zu beschreiben, aber nicht die gesamten Reaktanden inclusive dem massiven Kern.

Immer mehr Menschen, wissen, um was es sich dabei handelt. Grobe Schätzung: es sind im Moment ein paar hundert.

 

Dann, Prof. Pfau könnte dies unser Videodialog (siehe Mail Karin O.) sein.

OS: Guten Abend, Professor Pfau, können Sie mich gut verstehen?

TP: Ich verstehe Sie gut.

OS: Beschreiben Sie uns bitte, auf welche Weise, mit welcher Strategie man Neuland, eine Anderswelt betritt.

TP: siehe oben

OS: Die Anderswelt, die Sie momentan als ein Pionier betreten, nennt sich Quantenchemie. Das ist aber nicht die Quantenchemie, die man beispielsweise auf Wikipedia schon beschrieben findet, oder?

TP: siehe oben

OS: Macht so ein exklusives Forschungsgebiet nicht sehr einsam? Wieviele Menschen weltweit wissen überhaupt, um was es sich bei „Ihrer“ Quantenchemie handelt?

TP: siehe oben

 

 

Bitte gut getimete Pausen für meine Fragen lassen! Das Video bitte an Karin O. senden. Danke!

PS: … am Schluß vielleicht noch etwas improvisieren, so dass sich die vermeintliche Skype-Schalte als Fake selbst entlarvt …