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Festival

Für die neue Produktion des Stuttgarter Künstler-Duos Herbordt/Mohren ‚Das Festival‘ werden
Kinder und Jugendliche gesucht, die Lust haben, kurze Kompositionen Neuer Musik uraufzuführen.
Mehrere ein-minütige Stücke werden eigens für Euch geschrieben, gemeinsam mit teils selbst
gebauten Instrumenten und einem erfahrenen Schlagzeuger vom Berliner Ensemble Adapter
einstudiert. Musikalische Vorkenntnisse oder Spielerfahrungen im Theater sind keine Voraussetzung.

Wo
Theater Rampe Stuttgart

Wann
Aufführungen 31.10. – 2.11.2019
Proben 29. und 30.10.2019 nach Absprache

Wer
Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 18 Jahren.

‚Das Festival‘ ist die Feier einer anderen Welt. Zuschauer*innen reisen auf erfundenen (oder
verschütteten) Routen zu Hotels, Akademien und besonderen Orten, die es so nicht (oder nicht mehr)
gibt. Ohne den Saal im Theater Rampe zu verlassen. Begleitet von Performer*innen, Musiker*innen,
Kindern und Jugendlichen. Alle zu besuchenden Orte sind selbst Kunstwerke: ein Feld als Leinwand,
eine unendliche Bibliothek, ein unvollendetes Theater, eine ausrangierte Fähre als Foyer. Das Festival
ist ein unmögliches Festival, kuratiert und in Szene gesetzt von Melanie Mohren und Bernhard
Herbordt, mit – von Kindern und Jugendlichen uraufgeführten – Original-Kompositionen
verschiedenster Komponist*innen zeitgenössischer Musik.

Wir freuen uns Euch kennenzulernen!

Melanie Mohren, Bernhard Herbordt und das Team vom Theater Rampe.

Rückmeldungen und -fragen bitte bis zum 26.7.2019 an:
info@die-institution.org
Tel.: 0711-57646575

http://www.die-institution.org

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Ein Fest der Künste 

Im Rahmen von TANZPAKT Stuttgart | TANZPAKT Stadt-Land-Bund

Ausschreibung für Künstler*innen aus Tanz, Musik, Theater, Performance, Literatur, Film, Bildender Kunst und transdisziplinärer Praxis, international und lokal
Projektentwicklungen ab Oktober 2019 Festival von 20. bis 26. Juli 2020 im ganzen Stuttgarter Stadtgebiet (English version below)

Akademie Schloss Solitude, Freie Tanz- und Theaterszene Stuttgart, Musik der Jahrhunderte, Produktionszentrum Tanz und Performance und Theater Rampe setzen jeweils unterschiedliche Schwerpunkte in den zeitgenössischen Künsten. Gemeinsam ist ihnen die transdisziplinäre Praxis. Im Juli 2020 veranstalten sie erstmals gemeinsam mit dem Kulturamt Stuttgart ein kooperativ kuratiertes „Fest der Künste“. In partizipativen und ortsspezifischen Projekten geht es dabei um Austausch und Zusammenarbeit mit Menschen, die nicht selbstverständlich im Kunstdiskurs verortet sind. Im Zentrum steht der interdisziplinäre Austausch, verbunden mit der Frage, welche Positionen Künstler*innen heute in der Auseinandersetzung mit der Zivilgesellschaft einnehmen. So soll eine Plattform des Dialoges zwischen den zeitgenössischen Künsten und der Gesellschaft geschaffen werden.

Das erste Festival findet im Rahmen des TANZPAKT Stuttgart statt. Mit TANZPAKT Stuttgart ist ein Bündnis aus Kulturinstitutionen mit internationaler Strahlkraft, der freien Tanz und Performanceszene vor Ort und dem Kulturamt Stuttgart angetreten, um nachhaltig angelegte Strukturen für die Entwicklung des zeitgenössischen Tanzes in seiner interdisziplinären Dimension zu etablieren.

Eine besondere Aufmerksamkeit erfahren daher Projekte, die von Bewegung und Körpern im öffentlichen Raum ausgehen. Im Fokus der künstlerischen Auseinandersetzung soll insbesondere der Öffentliche Raum stehen. Gemeint sind sowohl öffentliche Orte der Zivilgesellschaft als auch der digitale öffentliche Raum, der durch die wachsende Bedeutung von Social Media eine immer größere Aufmerksamkeit bekommt. Der Öffentliche Raum – sei er physisch oder medial – ist eine Agora, in der das „Öffentliche“ heute überaus kontrovers verhandelt wird. Unterschiedliche gesellschaftliche Gruppierungen erheben Besitzansprüche auf diesen Raum – und damit auch einen Anspruch auf die Deutungshoheit des Öffentlichen.

Darüber hinaus treibt das Kuratorium die Fragen um, – wie folgenreich Kollaborationen zwischen Kunst und Zivilgesellschaft sein können, – wie künstlerische Perspektiven auf Denk- und Handlungsräume in der Zivilgesellschaft einwirken und diese unmittelbar mitgestalten können, – wie künstlerische Praxis im öffentlichen Raum verankert werden kann – und wie sich künstlerische Spielräume im Dialog mit der Zivilgesellschaft erweitern lassen.

DIE IRRITIERTE STADT lädt internationale und lokale Künstler*innen und Performer*innen aller Sparten – insbesondere auch aus dem Tanz – ein, sich alleine oder im Team mit Menschen eines bestimmten Ortes oder zivilgesellschaftlichen Bereiches in Stuttgart auseinanderzusetzen und ein partizipatives Projekt für einen bzw. in einem der teilnehmenden zivilgesellschaftlichen Bereiche zu entwerfen. Stuttgarter Bürger*innen werden in einer gesonderten Ausschreibung zur Teilnahme an DER IRRITIERTEN STADT eingeladen. Das können junge oder alte Menschen, Lernende oder Arbeitende, Menschen im Arbeits- oder Freizeitumfeld, musisch interessierte oder noch von der Kunst abgewandte, zufällig oder bewusst an einem Ort zusammentreffende Menschen sein.

Im September 2019 entscheidet das Kuratorium, welche der eingereichten Projekte durchgeführt werden können, und verbindet die Künstler*innen gegebenenfalls mit Akteur*innen der Stuttgarter Stadtgesellschaft. Ab Oktober 2019 können die Künstler*innen ihre jeweiligen Projekte (Recherche, Konzeption, Proben) im aktiven Austausch mit ihren Partner*innen aus der Stadtgesellschaft erarbeiten. Es kann ein kurzes, prägnantes Statement sein oder ein mehrtägiges Ereignis. Es kann ausschließlich mit Laien aufgeführt werden oder professionelle Interpret*innen oder künstlerische Akteur*innen einbeziehen. Es kann bestimmte räumliche Situationen (Gebäude, Anlagen, Landschaften) voraussetzen oder für einen variablen Aufführungsort konzipiert werden.
Je nach Projektvorhaben sind Koproduktionen oder Eigenproduktionen möglich. Adaptionen bestehender Arbeiten auf einen spezifischen Stuttgarter Kontext hin sind ebenso möglich.

Das Ziel ist mindestens eine öffentliche Aufführung/Präsentation im Rahmen des Fests der Künste DIE IRRITIERTE STADT, das vom 20. bis 26. Juli 2020 in unterschiedlichen Kultureinrichtungen sowie im öffentlichen Raum in Stuttgart stattfindet.

Bitte bewerben Sie sich bis zum 31.08.2019 mit folgenden Unterlagen (pdf-Datei, max. 5 MB):
Dossier Ihrer künstlerischen Arbeit bzw. Beschreibung Ihrer Arbeitsweise und Ihres ästhetischen Ansatzes
– Motivation für ein partizipatives Projekt im Rahmen DER IRRITIERTEN STADT bzw. Idee oder Projektskizze für einen spezifischen zivilgesellschaftlichen Bereich. Bitte geben Sie ggf. an, ob Sie bereits Partner*innen aus Stuttgart haben bzw. ob Sie mit konkreten Partner*innen zusammenarbeiten wollen. ODER: Projektbeschreibung und Finanzplan einer bereits produzierten Arbeit, die partizipativ bzw. ortsspezifisch auf den Stuttgarter Kontext hin adaptiert werden kann.

Bewerbungen oder auch Fragen zum Projekt bitte per Email an unser Organisationsbüro: irritiertestadt@mdjstuttgart.de

Über die Realisation der eingereichten Projekte entscheidet ein Kuratorium der Veranstalterinnen des Festivals und des Kulturamts Stuttgart. Künstler*innen, deren Projekt durchgeführt wird, erhalten ein angemessenes Honorar sowie Produktionsmittel, deren Höhe sich – den Möglichkeiten des Festivals entsprechend – nach dem Bedarf eines Projektes richtet.

Dem Kuratorium gehören an:
Elke aus dem Moore (Akademie Schloss Solitude)
Nora Auth (Freie Tanz- und Theaterszene Stuttgart)
Christine Fischer (Musik der Jahrhunderte)
Isabell Ohst (Produktionszentrum Tanz und Performance)
Martina Grohmann (Theater Rampe)

DIE IRRITIERTE STADT ist ein Projekt von Akademie Schloss Solitude, Freie Tanz- und Theaterszene Stuttgart, Musik der Jahrhunderte, Produktionszentrum Tanz und Performance, Theater Rampe und der Landeshauptstadt Stuttgart im Rahmen von TANZPAKT Stuttgart.

Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie durch die Stadt Stuttgart.

Kontakt:

Musik der Jahrhunderte e.V., Siemensstraße 13, 70469 Stuttgart
Tel +49 (0) 711 62 90 510
irritiertestadt@mdjstuttgart.de


DIE IRRITIERTE STADT
Festival of the arts
Within Tanzpakt Stuttgart | TANZPAKT Stadt-Land-Bund

Call for project proposals for international and local artists from dance, music, theatre, performance, literature, film, visual arts and transdisciplinary practice
Project developments from October 2019 (or later)
Festival from 20 to 26 July 2020 in the entire Stuttgart city area

Akademie Schloss Solitude, Freie Tanz- und Theaterszene Stuttgart, Musik der Jahrhunderte, Produktionszentrum Tanz und Performance and Theater Rampe each set different focal points in the contemporary arts. What they have in common is transdisciplinary practice. In July 2020, they will for the first time organize a cooperatively curated „Festival of the Arts“. In participative and site-specific projects, the focus is on exchange and cooperation with people who are not naturally part of the art discourse. The focus will be on interdisciplinary exchange and the question which positions artists take in today’s debate with civil society. In this way, a platform for dialogue between contemporary art and society will be opened up.
The first festival will take place as a contribution to the TANZPAKT Stuttgart, where contemporary dance shall be presented in its transdisciplinary dimension. Special attention will therefore be given to projects that emanate from dance, movement and choreography. The focus of the artistic debate will be on “public space” in particular. This refers to both public places of civil society and the digital public space, which is gaining more and more attention due to the growing importance of social media. The public space – be it physical or medial – is an agora in which nowadays the „public“ is negotiated in an extremely controversial way. Different social groups claim ownership of this space – and thus also claim to the interpretive dominance of the public sphere.

In addition, the curators are driven by the questions,
– how collaboration between art and civil society can have a strong momentum,
– how artistic perspectives can influence and directly shape thoughts and action in civil society,
– how artistic practice can be manifested in public space
– and how artistic scopes can be expanded in dialogue with civil society.

DIE IRRITIERTE STADT invites international and local artists and performers (alone or in teams) from all genres – especially including dance – to engage with people from either a certain place or a certain civil society area in Stuttgart and to design a participatory project for or in one of the participating civil society areas. Stuttgart citizens will be invited in a separate call to participate in these artistic projects. These can be young or old people, learners or workers, people at work or in their leisure time, people interested in the arts or still averted to art, people meeting by chance or consciously in one place.

In September 2019, the curators will decide on the projects to be realized and, if necessary, connect the artists/artistic teams with the possible participants of the Stuttgart civil society.
Starting in October 2019, the artists/artistic teams can develop their projects (research, conception, rehearsals) in active exchange with their civil partner groups.

The results can be a short, concise statement or an event lasting several days. It can be performed exclusively with non-professional performers or involve professional performers or artists. The projects can be designed for specific places (buildings, sites, landscapes) or for a variable performance location. Depending on the kind of project, both co-productions and in-house productions are possible. Adaptation of existing works to a specific Stuttgart context is also welcome.
The aim is at least one public performance/presentation within DIE IRRITIERTE STADT – Festival of the Arts, which will take place from 20 to 26 July 2020 in various cultural institutions as well as in public space in Stuttgart.

Please apply by 31.08.2019 with the following documents (pdf-file, max. 5 MB):
– Dossier of your artistic work or description of your way of working and your aesthetic approach
– Letter of motivation for a participatory project within DIE IRRITIERTE STADT
or idea/project outline for a specific field of civil society. Please indicate if you already have partners from Stuttgart or if you would like to cooperate with concrete partners or if we should connect you with possible participants.
Also possible: Project description and financial plan of an already produced work, which can be adapted to the Stuttgart context in a participative or site-specific way.

Please send your application or questions about the project by email to our organization office: irritiertestadt@mdjstuttgart.de
A committee of the festival organizers and the City of Stuttgart decides which of the submitted projects can be realized. Artists whose projects are selected will receive an appropriate fee as well as a production budget. The amount will be depending on the needs of the project according to the possibilities of the festival.

The members of the committee are:
Elke aus dem Moore (Akademie Schloss Solitude)
Marcela Herrera Oleas (City of Stuttgart)
Nora Auth (Freie Tanz- und Theaterszene Stuttgart)
Christine Fischer (Musik der Jahrhunderte)
Isabell Ohst (Produktionszentrum Tanz und Performance)
Martina Grohmann (Theater Rampe)

DIE IRRITIERTE STADT is a project of Akademie Schloss Solitude, Freie Tanz- und Theaterszene Stuttgart, Musik der Jahrhunderte, Produktionszentrum Tanz und Performance and Theater Rampe within Tanzpakt Stuttgart.

It is funded by TANZPAKT Stadt-Land-Bund with the support of the German Federal Government Commissioner for Culture and the Media and by the City of Stuttgart.

Fest der Künste, 20. bis 26. Juli 2020

Einladung an alle Stuttgarter*innen

Im Sommer 2020 wird in Stuttgart erstmals ein neues Festival stattfinden: DIE IRRITIERTE STADT. Das Festival greift Veränderungen auf, mit denen unsere Städte in diesen Zeiten konfrontiert werden, und sucht nach Visionen für ein künftiges Zusammenleben. Dazu bringt es Künstler*innen und Menschen aus Stuttgart für gemeinsame Kunstprojekte zusammen.

Wir laden Sie ein, Teil des Kunstprojekts DIE IRRITIERTE STADT zu werden: junge oder alte Menschen, Lernende oder Arbeitende, Menschen in ihrem Freizeitumfeld, am Tanz Interessierte oder Menschen, die sich noch gar nicht mit Kunst beschäftigt haben, Initiativen, Vereine oder Unternehmen. Wir laden Sie ein, Ihre Orte, Ihre Ideen, Ihre Geschichte oder Ihren Alltag eine Zeitlang für Künstler*innen zu öffnen.

Das Festival findet im Rahmen von TANZPAKT Stuttgart vom 20. bis 26. Juli 2020 statt. TANZPAKT Stuttgart verbindet Kulturinstitutionen mit internationaler Strahlkraft mit der freien Tanz und Performanceszene und dem Kulturamt Stuttgart mit dem Ziel, den zeitgenössischen Tanz in seiner interdisziplinären Dimension weiterzuentwickeln und in Stuttgart dafür nachhaltige Strukturen zu etablieren. Eine besondere Aufmerksamkeit im Festival erfahren daher Projekte, die von Bewegung und Körpern im öffentlichen Raum ausgehen. Neben Tanz werden Theater, Bildende Kunst, Film, Musik und Literatur vertreten sein.

Das Kuratorium von DIE IRRITIERTE STADT wählt Teams von Künstler*innen aus und bringt diese mit Ihnen zusammen. Ab Oktober 2019 werden die Künstler*innen gemeinsam mit Ihnen die Projekte entwickeln, die im Festival DIE IRRITIERTE STADT an unterschiedlichen Orten in ganz Stuttgart zur Aufführung kommen werden. Dabei können die unterschiedlichsten Formate entstehen – szenische Aktionen, Ausstellungen, Installationen, Feste, Spiele u.v.a.m.
Je nach Umfang eines Projektes kann Ihre Zusammenarbeit mit den Künstler*innen sehr zeitintensiv oder auch nur punktuell sein. Das hängt nicht zuletzt von Ihren Möglichkeiten und Wünschen ab.

Wenn Sie Interesse haben, mit Ihrer Initiative, Ihrem Verein, Ihrem Team, Ihrem Betrieb, Ihrer Schule, Ihrem Gebäude etc. teilzunehmen oder wenn Sie Lokale, Plätze, Bauwerke für ein Projekt vorschlagen wollen, schicken Sie uns bitte ein kurzes Porträt mit folgenden Angaben:
WER? Wirtschaftliche, geologische, kulturelle, historische, alltägliche Faktoren: Was ist charakteristisch für Sie oder für den Ort?
WAS? Was bringt Sie zusammen? Arbeit, gemeinsames Interesse oder Aktivität, besonderes Anliegen?
WO? In welchem Stadtteil oder in welchem Gebäude sind Sie verortet?

Bitte schicken Sie Ihre Vorschläge und Ideen bis 31. August 2019 per Email an: irritiertestadt@mdjstuttgart.de
Auch wenn Sie Fragen zum Projekt haben, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail oder rufen Sie uns in unserem Organisationsbüro an: 0711 6290510.

Dem Kuratorium des Festivals gehören an: Elke aus dem Moore (Akademie Schloss Solitude), Nora Auth (Freie Tanz- und Theaterszene Stuttgart), Christine Fischer (Musik der Jahrhunderte), Isabell Ohst (Produktionszentrum Tanz und Performance), Martina Grohmann (Theater Rampe) und Marcela Herrera Oleas (Landeshauptstadt Stuttgart)

DIE IRRITIERTE STADT ist ein Projekt von Akademie Schloss Solitude, Freie Tanz- und Theaterszene Stuttgart, Musik der Jahrhunderte, Produktionszentrum Tanz und Performance, Theater Rampe und Landeshauptstadt Stuttgart im Rahmen von TANZPAKT Stuttgart.

Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie durch die Stadt Stuttgart.

Kontakt:

Musik der Jahrhunderte e.V., Siemensstraße 13, 70469 Stuttgart
Tel +49 (0) 711 62 90 510
irritiertestadt@mdjstuttgart.de

PRESSEINFORMATION

Stuttgart, 15.04.2019                                                                  

Am Samstagabend ging 6 TAGE FREI 2019 zu Ende. An sechs wunderbaren Festivaltagen kam in Stuttgart die freie Szene zum Tanz- und Theaterpreis der Stadt Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg zusammen. „Wir sind sehr, sehr glücklich über die positive Resonanz beim Publikum, aber auch bei den überregionalen Theaterkolleg*innen“, resümierten die Intendantinnen Marie Bues und Martina Grohmann.

Besonders betonten die künstlerischen Leiterinnen von 6 TAGE FREI die gute Stimmung und Festivalatmosphäre, zu der ganz entscheidend die Festivalbühne in der Foyerhalle des Theater Rampe beitrug. „Es war eine glückliche Fügung, dass die Hochschule für Gestaltung Karlsruhe diese eingerichtet hat“, so Grohmann.

Neben den Aufführungen der Preisträger*innen präsentierte das Festival ein vielseitiges Programm von Initiativen und Künstler*innen aus den freien Szenen, aus Musik, Tanz, Theater, Performance, Installation sowie Multimedia Art. Verschiedene Workshops und ein umfangreiches Rahmenprogramm begeisterten sowohl das Publikum als auch die Fachbesucher*innen. Insbesondere die Begegnung mit She She Pop war überaus anregend. In den Workshops kam diesmal nicht nur Nachwuchs zum Zuge, sondern wurden Teilnehmer*innen aus Bildender und Sprechkunst, Performance, Tanz und Figurentheater zusammengebracht.

Die Preisverleihung am Samstagabend unterstrich nochmals die Idee der künstlerischen Leiterinnen, nicht den Wettbewerb, sondern die Öffnung des Festivals ins Zentrum zu stellen.  Neben den zehn Tanz- und Theaterpreisen wurden an diesem Abend auch zwei Produktionen für je ein Gastspiel ausgewählt: Lucky Bastards von Edan Gorlicki / INTER-ACTIONS (Heidelberg) und Surround von Overhead Project (Tübingen/Köln) sind 2020 zum „& friends-Festival“ (Festival der Festivals der Freien Darstellenden Künste) eingeladen.

Das Publikum, welches nach jeder Vorstellung abstimmen durfte, war begeistert von der Mischung aus Performance, Tanz und Circus, so dass Bernhard Löffler von der Kulturgemeinschaft Stuttgart auch den Publikumspreis an Overhead Project überreichte: Als Publikumsliebling wird die Gruppe in der Saison 2019/2020 ans Theater Rampe zurückkehren.

Die überaus positive Resonanz bestätigt die offene Ausrichtung des Festivals. Diesen Weg wollen Bues und Grohmann auch in Zukunft beschreiten, indem sie „noch konsequenter den Festival- vor den Wettbewerbscharakter stellen“ möchten. Die kollaborativen Arbeitsweisen der freien Szenen sollen sich bei 6 TAGE FREI 2021 noch stärker widerspiegeln.

 

Pressefotos 6 TAGE FREI 2019:

http://www.flickr.com/gp/theaterrampe/020Q40

Erläuterung:
Das gewünschte Foto anklicken, dann auf das Symbol rechts unten in der Ecke mit dem nach unten gerichteten Pfeil klicken und die Option „Alle Größen anzeigen“ auswählen. Dann können Sie sich das Foto in der für Sie geeigneten Größe herunterladen. Bei Namensnennung sind die Bilder honorarfrei.

 

In Trägerschaft von

 

 

 

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In Kooperation mit

PRESSEINFORMATION

Stuttgart, 08.04.2019                                                                  

6 TAGE FREI – das bedeutet 6 Tage Festival für die freie Szene der Darstellenden Künste im Südwesten. Die freie Szene, das ist kein homogenes Gebilde, sondern umfasst Musik, Tanz, Theater, Performance, Installation, aber auch bildende Kunst und Multimedia Art. Nicht zu vergessen die Produktionshäuser. Deshalb sind es eigentlich die vielen Freien Szenen, die bei der dritten Ausgabe dieses Festivals in den Fokus rücken und es zu einer Versammlung der Künstler*innen machen.

Im Zentrum des Programms stehen die Arbeiten der zehn Tanz- und Theaterpreisträger*innen. Darüber hinaus gibt es weitere Aufführungen, Präsentationen, Aktionen, Gespräche, Labore und Pop-ups aus den Freien Szenen. Für das Festival haben Studierende der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe in einer kollaborativen Arbeit eine Festivalbühne entworfen, gebaut und so einen offenen Verhandlungsraum installiert.

Zu einer offenen Versammlung auf dieser Festivalbühne laden am Mittwoch DIE VIELEN Baden-Württemberg ein. Als Taskforce installieren MITTEPERFORMANCE ein Servernest, verhandeln institutionellen und strukturellen Rassismus und berichten über ihre NSU-Recherche. Bei GET-TO fragt die freie Tanz- und Theaterszene in offener Runde, wie wir alleine oder auch zusammen zu Entscheidungen kommen. She She Pop geben in einem Vortrag Einblick in ihre kollektiven Arbeitsweisen. Zudem stellen sich neue Künstler*innengruppen vor.

Ein Ausnahmeort, an dem verschiedene freie Szenen zusammenkommen, ist auch der Kunstverein Wagenhalle, dem wir am letzten Festivaltag einen Besuch abstatten. Dort treffen Stadtraum und die Frage nach Recht auf Flächen auf einander. Es gibt u.a. eine Commons Kitchen mit geretteten Lebensmitteln, einen Audiowalk durch das THEATRE OF THE LONG NOW und ein SPEEDMEETING für die vielen freien Szenen und ihr Publikum.

Das Theater ist ein Ort des Reflektierens. Vor, hinter und auf der Bühne suchen wir in den unterschiedlichsten Ausdrucksformen nach Antworten auf persönliche, politische und soziale Fragen, die Menschen unterschiedlicher Herkunft bewegen. Die Bühne ist ein Freiraum für verbale und nonverbale Kunst.

Gleichzeitig zeichnen sich Künstler*innen der Freien Szenen durch Eigeninitiative und Eigenverantwortung aus. Und deshalb reden sie mit, mischen sich ein, geben gesellschaftliche Impulse – als zweite Säule neben Stadt- und Staatstheatern. Sie wälzen gesellschaftliches Miteinander modellhaft um, lösen starre Konzepte von Identität und Hierarchie auf, und das nicht nur auf der Bühne, sondern auch in ihrer Arbeits- und Produktionspraxis.

Ihre Freiheit steht auch für die Möglichkeit zu experimentieren, neue Ausdrucksformen zu entwickeln – für selbstbestimmtes Arbeiten. Und gleichzeitig arbeiten freie Künstler*innen hier in Baden-Württemberg immer noch prekär. Damit befassen sich zwei Programmpunkte ganz konkret: CONDITIONS OF WORK führt in den Projektraum der Freien Tanz- und Theaterszene und verteilt Geld, Raum und Zeit. Und dort finden wir beim Studio Visit bei dem Cellisten Pete Yelding heraus, wie er diese Ressourcen nutzt. ERWARTUNGEN UND ABSAGEN von Nana Hülsewig, Johanna-Yassira Kluhs und Fender Schrade gehen der Frage nach, ob Antragsarbeit schon künstlerische Arbeit ist.

6 TAGE FREI möchte das Selbstverständnis der freien Szenen stärken, die wichtige Arbeit leisten – gerade auch außerhalb der Metropolen der freien Darstellenden Künste. Denn – und das zeigt dieses Festival auch zum wiederholten Mal – es gibt es nichts, was es nicht gibt. Viele Experimente und überraschende Interpretationen des Mediums Theater: Performance und Tanz, Materialtheater und Figurenspiel, Neuer Zirkus und Installation, Artistik und Neue Musik oder eine interdisziplinäre Gala wie LUCKY BASTARDS mit der wir heute Abend das Festival eröffnen.

Die Preisträger*innen 2019 im Überblick

Zehn Produktionen können sich mit dem Prädikat Stuttgarter Tanz- und Theaterpreis schmücken und erhalten ein Preisgeld von 2.100 Euro:

LUCKY BASTARDS von Edan Gorlicki / INTER-ACTIONS (Heidelberg)

INTERFACE von Harald Kimmig / THE HUMAN FACTORY (Freiburg)

:-OZ von O-Team feat. Antje Töpfer, Fabian Hesse und HA$I (Stuttgart)

IN MY ROOM von Emi Miyoshi / SHIBUI Kollektiv (Freiburg)

SchmetterDINGE – vom Versuch sich selber Flügel zu verleihen von Florian Feisel (Stuttgart)

(THIS IS) CLIFF von Marion Dieterle / DOSSIER 3-D-Poetry (Freiburg/Köln)

SURROUND von Overhead Project (Tübingen/Köln)

SUPERMANN von La_Trottier Dance Collective (Mannheim)

NORM IST F!KTION #2 EXTENDED – KEINE ANGST OHNE MUT von NAF (Stuttgart)

PUNCH AGATHE* INSIDE OUT von Gütesiegel Kultur* (Stuttgart)

Die 13 Preise im Überblick

Die zehn Tanz- und Theaterpreise 2019 wurden von der Jury bereits im November 2018 aus über 50 Einreichungen ausgewählt. Bewerben konnten sich Produktionen aus Baden-Württemberg, die in den Spielzeiten 2016/17 und 2017/18 Premiere hatten. Die Auswahl trafen Sophie Becker (Leitung Spielart München), Nicole Golombek (Redakteurin Stuttgarter Zeitung / Nachrichten), Pirkko Husemann (Leiterin Schwankhalle Bremen), Christiane Pohle (Regisseurin), Ives Thuwis (Choreograf) und Nadine Vollmer (Dramaturgin).

Außerdem vergibt ein Festival-Kuratorium zwei Gastspielpreise: Sarah Israel (Rodeo München), Tina Pfurr und Joy Kristin Kalu/Franziska Werner (PAF Berlin) kuratieren regionale Festivals in Deutschland. Sie sichten das Festivalprogramm und suchen aus den zehn Aufführungen die beiden aus, die zum „& friends-Festival“ (Festival der Freien Darstellenden Künste) 2020 eingeladen sind (in Kooperation mit dem Verbund Regionale Festivals e.V.).

Auch das Publikum wählt seinen Favoriten. Jede*r Zuschauer*in kann nach der Aufführung sein Votum geben. Der Publikumsliebling gastiert in der nächsten Saison wieder am Theater Rampe, vielleicht auch schon mit einer neuen Produktion.

Diese 13 Preise werden bei der Preisverleihung am Samstag, 13. April um 19:30 Uhr auf der offenen Festivalbühne in der Foyerhalle des Theater Rampe vergeben. Anschließend legen Andreas Vogel und Dexter bei der Abschlussparty in der Bar Rakete auf.

Die BEST OF(F)-Tour 2019

Drei Kurator*innen besuchen das Festival und schicken je eine Tanz- sowie eine Theaterproduktion auf ein überregionales Gastspiel. Das Festival geht auch wieder auf Tour: Die Reihe BEST OF(F) bringt Preisträger*innen-Produktionen zusammen mit der LAKS (Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und Soziokulturellen Zentren Baden-Württemberg e.V.) ins ganze Land, um über das Festival und den Austragungsort hinaus zu wirken.

Die „Best-Of(f)“-Tour präsentiert von Ende April bis Anfang Juni diesen Jahres Edan Gorlicki mit LUCKY BASTARDS, Emi Miyoshi / SHIBUI Kollektiv mit IN MY ROOM, NAF mit NORM IST F!KTION #2 – KEINE ANGST OHNE MUT sowie Marion Dieterle mit (THIS IS) CLIFF. Die Publikumspreisträger*in kehrt mit einem Gastspiel an das Theater Rampe zurück.

 

Pressefotos der Preisträger*innen-Produktionen:

www.flickr.com/gp/theaterrampe/Fg2007

Pressefotos 6 TAGE FREI 2019 (ab Di 9.4.):

http://www.flickr.com/gp/theaterrampe/020Q40

 

Erläuterung:
Das gewünschte Foto anklicken, dann auf das Symbol rechts unten in der Ecke mit dem nach unten gerichteten Pfeil klicken und die Option „Alle Größen anzeigen“ auswählen. Dann können Sie sich das Foto in der für Sie geeigneten Größe herunterladen. Bei Namensnennung sind die Bilder honorarfrei.

 

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Stuttgart, 27.02.2019                                                                  

In sechs Wochen startet 6 TAGE FREI, das Festival für die freie Szene im Südwesten. Beim Pressegespräch stellten die künstlerischen Leiterinnen und Rampe-Intendantinnen Marie Bues und Martina Grohmann das druckfrische Programm vor – pünktlich zum Vorverkaufsstart des Festivals, bei dem sich vom 8.-13. April die Tanz- und Theaterszene Baden-Württembergs präsentiert.

Das vom Theater Rampe biennal veranstaltete Festival zeigt an sechs Tagen die zehn ausgezeichneten Produktionen und bietet dem Publikum die einmalige Gelegenheit, sich einen Überblick über das breite Spektrum der freien Szene Baden-Württembergs zu verschaffen. Martina Grohmann betonte, dass interdisziplinäre Arbeiten typisch seien für 6 TAGE FREI: „Die Preisträger*innen erweitern Perspektiven, arbeiten mit verschiedenen Medien, lassen sich auf Experimente ein und interpretieren das Medium Theater mitunter überraschend. Darin bilden sich auch die zeitgenössischen Arbeitsweisen der freien Szene treffend ab.“

Bei ihrer Auswahl für 6 TAGE FREI 2019 berücksichtigte die Jury erneut die ästhetische Vielfalt der zeitgenössischen Darstellenden Künste und stellt mit den Preisträger*innen performative Entwürfe vor, die das Verhältnis zwischen künstlerischen Disziplinen, Kunst und Gesellschaft neu verhandeln. Bei der Vorstellung des Programms verwies Grohmann auf „Wiederholungstäter*innen“ wie beispielsweise NAF, O-Team, Overhead Project oder Emi Miyoshi / SHIBUI Kollektiv, die in den Vorjahren bereits mit dem Tanz- und Theaterpreis ausgezeichnet wurden: „Das zeigt, dass wir nachhaltig arbeiten.“

Marie Bues gab einen Überblick der Bewerber*innenlage: „Es gab 58 gültige Einreichungen, davon allein 27 aus Stuttgart, zehn aus Freiburg, sieben aus Heidelberg und sechs aus Mannheim.“ Die Preisträger*innen seien somit auch ein Spiegel der freien Tanz- und Theaterszene des Landes. Bues verwies zudem auf den Verbund regionaler Festivals, der zwei Produktionen ein überregionales Gastspiel beim „Festivals der Festivals“ ermögliche.

Hierzu ergänzte Atai Keller, Festivalbeauftragter des Landesverbands Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg (LaFT BW): „Seit die Rampe dieses Festival ausrichtet, hat es ungemein an Profil gewonnen. Es ist erstaunlich, wie Vernetzung funktioniert – in der Stadt, aber auch national. Die bundesweite Vernetzung in die großen Zentren fehlte bislang.“

Bühne FREI: Die Preisträger*innen-Produktionen 2019

Tanz und Figurenspiel, Performance und Neuer Zirkus, Neue Medien, Musik und Installation. Oft mischen sich die Genres. Oft ist es nicht mehr so klar, ob die Protagonist*in nun die Performer*in oder eines von unzähligen Porzellan-Puppenbeinen – oder vielleicht sogar die Zuschauer*in selbst ist. Es kann auch passieren, dass Sie einem Pauschenpferd gegenüberstehen oder in eine 16 Meter große Puppe eintreten. All dies findet sich im Programm des Festivals.

Zehn Produktionen können sich mit dem Prädikat Stuttgarter Tanz- und Theaterpreis schmücken und erhalten ein Preisgeld von 2.100 Euro:

Lucky Bastards von Edan Gorlicki / INTER-ACTIONS (Heidelberg)

Interface von Harald Kimmig / THE HUMAN FACTORY (Freiburg)

:-Oz von O-Team feat. Antje Töpfer, Fabian Hesse und HA$I (Stuttgart)

In my room von Emi Miyoshi / SHIBUI Kollektiv (Freiburg)

SchmetterDINGE – vom Versuch sich selber Flügel zu verleihen von Florian Feisel (Stuttgart)

(This is) Cliff von Marion Dieterle / DOSSIER 3-D-Poetry (Freiburg/Köln)

Surround von Overhead Project (Tübingen/Köln)

Supermann von La_Trottier Dance Collective (Mannheim)

Norm ist F!ktion #2 extendend – Keine Angst ohne Mut von NAF mit Special Guest Tom Heinzer (Stuttgart)

Punch Agathe* inside out von Gütesiegel Kultur* (Stuttgart)

 

Die 13 Preise im Überblick

Die zehn Tanz- und Theaterpreise 2019 wurden von der Jury bereits im November 2018 aus über 50 Einreichungen ausgewählt. Bewerben konnten sich Produktionen aus Baden-Württemberg, die in den Spielzeiten 2016/17 und 2017/18 Premiere hatten. Die Auswahl trafen Sophie Becker (Leitung Spielart München), Nicole Golombek (Redakteurin Stuttgarter Zeitung / Nachrichten), Pirkko Husemann (Leiterin Schwankhalle Bremen), Christiane Pohle (Regisseurin), Ives Thuwis (Choreograf) und Nadine Vollmer (Dramaturgin).

Außerdem vergibt ein Festival-Kuratorium zwei Gastspielpreise: Sarah Israel (Rodeo München), Tina Pfurr und Joy Kristin Kalu/Franziska Werner (PAF Berlin) kuratieren regionale Festivals in Deutschland. Sie sichten das Festivalprogramm und suchen aus den zehn Aufführungen die beiden aus, die zum „& friends-Festival“ (Festival der Freien Darstellenden Künste) 2020 eingeladen sind (in Kooperation mit dem Verbund Regionale Festivals e.V.).

Auch das Publikum wählt seinen Favoriten. Jede*r Zuschauer*in kann nach der Aufführung sein Votum geben. Der Publikumsliebling gastiert in der nächsten Saison wieder am Theater Rampe, vielleicht auch schon mit einer neuen Produktion.

Im Anschluss an die Preisverleihung für Künstler*innen, Publikum und Jury am Samstag, 13. April um 19:30 Uhr im Theater Rampe legt Moderator Andreas Vogel gemeinsam mit Dexter bei der Abschlussparty auf.

EXTRAS – Die freien Szenen

Die 13 Preise sollen zugleich Effekte für die freie Szene insgesamt haben, wie Produktionsleiterin Laura Oppenhäuser betonte. Ziel für die Ausgabe 2019 ist es, das Festival weiter zu öffnen und zu einer Versammlung der Künstler*innen zu machen. Über das Programm der Preisträger*innen hinaus gibt es Aufführungen, Präsentationen u.v.m. aus den freien Szenen, die zeigen, wie zahlreich, vielfältig, engagiert und kraftvoll die Darstellenden Künste in Baden-Württemberg sind. Darunter eine Sondervorstellung von DIE BEWEGUNG von Herbordt/Mohren am 10. April im Theater Rampe.

Hier eine kleine Auswahl der Extras:

DIE VIELEN möchten Künstler*innen stärken, die sich vermehrt politischen Angriffen rechter Parteien und Gruppierungen ausgesetzt sehen und setzen diesen Solidarität, Toleranz und ein klares Bekenntnis für Vielfalt und die Freiheit der Kunst entgegen. DIE VIELEN stehen für ein Miteinander, das mutig und großzügig ist und laden zu einer offenen Versammlung ein.

Studierende der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe errichten in der Foyerhalle des Theater Rampe POP UP – die Festivalbühne. Diese ist in Bewegung und schafft wechselnde Szenerien, versammelt Einblicke in Arbeiten, Initiativen und Ideen aus der freien Szene, u.a. mit der Lecture „Sich fremd werden“ von She She Pop.

Ein Ausflug nach „Container City“ führt auf das Gelände des Kunstvereins Wagenhalle: Ein Ausnahmeort, an dem verschiedene freie Szenen zusammenkommen, zusammenarbeiten und Kunst und Experiment, Leben und Arbeiten zusammenbringen. Das Festival bietet dort u.a. einen Audiowalk und ein „Speedmeeting“ für die vielen freien Szenen und ihr Publikum.

In diesem Jahr bietet 6 TAGE FREI gleich vier Workshops an: „Wir sind der Protagonist“ mit She She Pop, „Pitching- und Feedbackmethoden“ mit Frederik Zeugke, „Windkanal 2019“ mit Uwe Gössel sowie „Rethinking the possible“ für professionelle Tänzer*innen mit Overhead Project.

Die BEST OF(F)-Tour 2019

Drei Kurator*innen besuchen das Festival und schicken je eine Tanz- sowie eine Theaterproduktion auf ein überregionales Gastspiel. Das Festival geht auch wieder auf Tour: Die Reihe BEST OF(F) bringt Preisträger*innen-Produktionen ins ganze Land, um über den Festival-Termin und über den Austragungsort hinaus zu wirken, wie Lilian Luley von der LAKS (Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und Soziokulturellen Zentren Baden-Württemberg e.V.) erklärte.

Die „Best-Of(f)“-Tour präsentiert von Ende April bis Anfang Juni diesen Jahres Edan Gorlicki mit LUCKY BASTARDS, Emi Miyoshi / SHIBUI Kollektiv mit IN MY ROOM, NAF mit NORM IST F!KTION #2 – KEINE ANGST OHNE MUT sowie Marion Dieterle mit (THIS IS) CLIFF. Die Publikumspreisträger*in kehrt mit einem Gastspiel an das Theater Rampe zurück.

Eine ausführliche Übersicht finden Sie in der beigefügten Presseinformation der LAKS.

6 TAGE FREI – Wie es begann

Das Festival hat eine lange Tradition. Es ist aus dem Stuttgarter Theaterpreis hervorgegangen, der 1988 vom Theaterhaus Stuttgart und der Stuttgarter Zeitung initiiert wurde. Seit 2015 leitet das Theater Rampe das Festival und hat ihm einen neuen Namen gegeben: 6 TAGE FREI.

Für viele Künstler*innen bietet das Festival eine gute Gelegenheit zur Vernetzung. So wurde der Heidelberger Choreograf Edan Gorlicki etwa 2017 für THE PLAYERS bereits mit dem Tanz- und Theaterpreis ausgezeichnet und erhielt während des Festivals sowohl den Kritiker*innen- als auch den Publikumspreis.

Für ihn bedeutete das Festival einen wichtigen Anschub für weitere Gastspiele. Mit LUCKY BASTARDS ist er in diesem Jahr wieder dabei. Und was läge näher, als mit diesem Titel und dieser interdisziplinären Gala das Festival am 8. April zu eröffnen?

www.6tagefrei.de

 

Pressefotos der Preisträger*innen-Produktionen:

www.flickr.com/gp/theaterrampe/Fg2007

Pressefotos Festivalatmosphäre 6 TAGE FREI 2017:

www.flickr.com/gp/theaterrampe/XH1ZV5

 

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6 TAGE FREI: Das sind die Preisträger*innen 2019

6 Tage / 10 Aufführungen / 13 Preise / 2 Festakte / 2+ Bühnen / 2 Workshops / Gespräche, Diskussionen, Präsentationen und Partys / x Kooperationen

Das Festival 6 TAGE FREI kommt wieder: Es ist die dritte Ausgabe des Tanz- und Theaterpreises der Stadt Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg, die das Theater Rampe veranstaltet. Jetzt stehen die zehn Preisträger*innen fest, die vom 8. bis 13. April 2019 am Theater Rampe und im Jungen Ensemble Stuttgart zu sehen sein werden. Aus 58 Einreichungen aus ganz Baden-Württemberg hat die überregionale Jury in intensiven Diskussionen eine Auswahl getroffen, die die Vielfalt und die ästhetische Risikobereitschaft der freien Szene des Landes wiederspiegelt und über die gängigen Erzählweisen hinausweist. Dass Baden-Württemberg auch in diesem Feld mithalten kann, zeigt das Festival.

DIE TANZ- UND THEATERPREISTRÄGER*INNEN

Die Preisverleihung findet zum Finale des Festivals am 13. April statt, bei der auch zwei Gastspielpreise vergeben und ein Publikumsliebling gekürt werden. Die zehn Tanz- und Theaterpreise, dotiert mit einem Preisgeld von jeweils 2.100 Euro, gehen an:

IN MY ROOM.Tanz, Installation, Peformance – Emi Miyoshi / SHIBUI Kollektiv (Freiburg)

SURROUND. Performance, Tanz, Circus – Patschovsky & Behren GbR / Overhead Project (Tübingen/Köln)

PUNCH AGATHE* INSIDE OUT. Figurentheater – Gütesiegel Kultur* (Stuttgart)

:-Oz. 3D-Plastic-Biohypermedia-Theater – O-Team feat. Antje Töpfer, Fabian Hesse und Ha$I (Stuttgart)

NORM IST F!KTION #2 – KEINE ANGST OHNE MUT. Performance – NAF (Stuttgart)

(THIS IS) CLIFF. Tanzperformance – Marion Dieterle/DOSSIER 3-D-Poetry (Freiburg/Köln)

INTERFACE. Musik-, Tanzperformance – Harald Kimmig The Human Factory (Freiburg)

LUCKY BASTARDS. Interdisziplinäre Gala – Edan Gorlicki / INTER-ACTIONS (Heidelberg)

SCHMETTERDINGE. Performance, Installation – Florian Feisel (Stuttgart)

SUPERMANN. Tanztheater – La_Trottier Dance Collective (Mannheim)

DIE JURY

Versammelte Expertise: Die Entscheidungen trafen Sophie Becker (SPIELART Festival und Theaterakademie August Everding, München), Pirkko Husemann (Künstlerische Leitung Schwankhalle Bremen), der Choreograf Ives Thuwis, die Theaterkritikerin Nicole Golombek (Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten), die Regisseurin Christiane Pohle und die Dramaturgin Nadine Vollmer.

DAS FESTIVAL

Das vom Theater Rampe biennal veranstaltete Festival zeigt an sechs Tagen die zehn ausgezeichneten Produktionen aus den vergangenen zwei Jahren. Es bietet dem Publikum die einmalige Gelegenheit, sich einen Überblick über das breite Spektrum der freien Szene Baden-Württembergs zu verschaffen. Eine Jury berücksichtigte in ihrer Auswahl die ästhetische Vielfalt der zeitgenössischen Darstellenden Künste und stellt mit den Preisträger*innen performative Entwürfe vor, die das Verhältnis zwischen künstlerischen Disziplinen, Kunst und Gesellschaft neu verhandeln.

Das Festival bringt die dezentrale freie Szene des Landes für sechs Tage in Stuttgart zusammen, bietet ihr eine Plattform für Austausch und Entwicklung neuer Perspektiven in der Szene. Ein Rahmenprogramm macht ausführliche Denkräume für die Szene auf. In einem Workshop-Programm für acht Künstler*innen aus Baden-Württemberg werden Arbeiten und Arbeitsweisen unter der Leitung des Dramaturgen Frederik Zeugke diskutiert. Für den praktischen Workshopteil konnte in diesem Jahr das Kollektiv She She Pop gewonnen werden.

Darüber hinaus schafft 6 TAGE FREI ein starkes Angebot für die überregionale Vernetzung der Künstler*innen: Drei Kurator*innen besuchen das Festival und schicken eine Tanz- sowie eine Theaterproduktion auf ein überregionales Gastspiel. Das Festival tourt auch wieder durch die Region: Die Reihe BEST OF(F) bringt Preisträger*innen-Produktionen ins ganze Land. Der Publikums-preisträger kehrt mit einem Gastspiel an das Theater Rampe zurück.

In Trägerschaft der Landeshauptstadt Stuttgart, dem Land Baden-Württemberg sowie dem Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. (LaFT). Mit Unterstützung von Lotto Baden-Württemberg, der LBBW-Stiftung und der Kulturgemeinschaft. In Kooperation mit Junges Ensemble Stuttgart sowie mit der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.

http://www.6tagefrei.de und http://www.theaterrampe.de