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Plumpy’Nut ist eine erdnußbasierte Paste, die in Krisenregionen verteilt wird, um die Grundernährung zu sichern. „It was dubbed the wonder product that „may just be the most important advance ever“ when it comes to battling acute child hunger.“ (The Independent)

Plumpy’Nut konnte beim Experiment am 2. Februar im Labor probiert werden.

Artikel im Time Magazine

und im Independent

JP

Gestern Abend gab es die Aufwärmveranstaltung für den Abschluss der drei-wöchigen Zusammenarbeit von H K Biesalski und Andreas „Indiana Jones“ Liebmann. Wir haben uns über einem Berg von Lebensmitteln versammelt, Lebensmittel, die für niemanden mehr Mittel zum Leben oder Zutaten für die Küche geworden wären: Schweine- und Hühnerreste, angestoßenes Obst, verfärbtes Gemüse, aufgeplatzte Nudelpackungen. Darunter Dinge und Erscheinungen, die die meisten von uns nicht kennen – der Schweinekopf z.B., von innen und von außen. Die Gruppe teilte sich dann in zwei Fraktionen: die eine Fraktion ging in die Küche nebenan und kochte unter Leitung von Cecilie Ullerup Schmidt Pasta mit Chilitomatensoße und Ingwertee während die andere im Atelier neue Lebensformen aus alten Substanzen bastelte.

Die entstandenen Werke und Überreste sind heute Abend, Sonntag, 2.2.2014, ab 18:00 im Labor von Bouvard & Pecuchet zu besichtigen. Außerdem: Vortrag von Ethnologe Sebastian Schellhaas, Indiana Jones fragt und Biesalski antwortet, Tischmusik, Ernährugnstagebuchlesung, Resteverwertung, Essensfilme-Mashup und Diskussion.

Die Abschlussveranstaltung von Bouvard und Pécuchet 3000 / Das 3. Kapitel
sowie zwei
 Extra-veranstaltungen mit Prof. H. K. Biesalski (Ernährungsmediziner) und Andreas Liebmann (Indiana Jones)

 

Mittwoch, 29.1.: FILMABEND 

Lichtnahrung und Fressen:
Parallelscreening zweier Filme, die gegensätzlicher nicht sein könnten.

Dazu: Bio Snacks und Fettige Dips

Gespräche über: Gier, Askese, Verschwendung und Konzentration

 

Samstag, 1.2.:  BASTELN

Basteln mit Essen:  Mit Essen spielt man nicht. Aber man kann schön basteln. Aus Kohl, Karotten, Kurken, Nüssen und weiteren Naturprodukten machen wir Skulpturen mit der Halbwertzeit einer Kompostkultur.

Essen kann man essen. Was sonst noch?

Gespräche über: Genuss, Moral und Kunst

 

Sonntag, 2.2.:  EXPERIMENT

Unkontrollierte Laborbedingungen:
Nach 3 Wochen Kollaboration zwischen Ernährungsmedizin und Kunstpraxis wird die Kunst des Essens einer weiteren Laborsituation unterzogen.

Prof. H.K Biesalski und Indiana Jones publizieren in dieser Abschlussveranstaltung ihren angesammelten Austausch, kochen, lesen vor, musizieren und versuchen, was nicht zu versuchen ist.

Gespräche über: Gesundheit, Vergiftung, Hunger und Geschmack

Moderation: Jan Philip Possmann