FSJ-Kultur: Zwei Bildungstage an der RAMPE

Beim Freiwilligendienst des FSJ Kultur blicken die FSJler*innen nicht nur in ihrer Einsatzstelle hinter die Kulissen, sondern haben die Möglichkeit, innerhalb der zwölf Monate mehrere Bildungstage an anderen Theatern, Archiven, Kunstschulen, Veranstaltungs- und Bildungseinrichtungen, Musikschulen, Museen, Bibliotheken und Kulturbüros absolvieren.

Während des FSJ Kultur können sie sich persönlich und beruflich orientieren, praxisnah lernen und ausprobieren. Im März war Emma Rebmann, die an den Stuttgarter Schauspielbühnen im Einsatz ist, für zwei Bildungstage an der Rampe. Hier Emmas Erfahrungsbericht:

„Im März durfte ich zwei Tage am Theater Rampe verbringen: Am 11. und 12. März arbeitete ich dort mit; um einen Einblick in die Öffentlichkeitsarbeit und auch in den Produktionsbetrieb zu bekommen. Für mich war die Rampe sehr ansprechend, da ich bis jetzt nur klassisches Theater kennenlernen konnte und ich auch einmal modernes Theater erleben wollte. Ich habe dadurch eine völlig neue Perspektive auf das Theater erlangt.

Bei der Produktion von PRINCESS HAMLET, einer digitalen Theater-Serie, durfte ich bei der Ausstattung helfen und konnte immer mal wieder beim Dreh zuschauen. Ich fand es total schön zu sehen, dass trotz der schwierigen Zeit, eine künstlerische Produktion möglich war, die eigentlich als Theaterstück geplant war und dann zu einer coronafreundlichen Webserie umgewandelt wurde.

Für den Jahrestag des ersten Lockdowns wurde ein gemeinsames Gedenken an die Corona-Verstorbenen organisiert, für das ich gemeinsam mit meiner FSJ-Kollegin Fenna noch Plakate gestaltet habe. Auch für den Social Media-Account der Rampe haben wir uns noch etwas überlegt und einen Post gestaltet.

Am Freitag war ich bei der Produktionsbesprechung für den Tag dabei und habe Einblicke in die Planung und Organisation so eines Drehs mitbekommen. Es wurden Close-Ups und Slowmos gedreht und ich hatte die Möglichkeit, die eine oder andere Schauspieler*in kennenzulernen. Zum Schluss habe ich zusammen mit Fenna noch alte Spielzeitplakate sortiert und mir auch gleich eins gesichert. Alles in allem, waren die beiden Tage für mich eine tolle Möglichkeit in die Arbeitsweisen eines anderen Theaters hineinschnuppern zu können.“

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