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Wir stehen quasi im Foyer der folgenden drei Tage des Stage@Play Symposiums, warten bis sich endlich der Vorhang hebt und Gamedesigner mit Theatermachern und -wissenschaftlern um die Wette diskutieren, referrieren und neu kreiren. Auf die wichtigsten dieser Impulse reagierend und Informationen für die Nachwelt archivierend, bloggen wir die nächsten drei Tage zu Stage@Play.
Wir sind Bastian Boß und Svenja Käshammer, Studiernde der ADK Ludwigsburg, und Kulturjournalistin Judith Engel. Uns erwarten Vorträge, Workshops, Theaterstücke und ein playwalk, aber was erwarten eigentlich wir?
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„Im Englischen heißt es „Play“, bei uns sagt man „Stück“. „Schauspiel“ taucht fast nur noch als Bezeichnung für die Theatersparte auf. Ums Spielen geht es im Theater trotzdem noch. Meistens wird jedoch für das Publikum gespielt und nicht mit ihm, das dadurch vom Zuschauer zum Akteur wachgerüttelt werden könnte. Die Formen wie letzteres ablaufen kann sind vielseitig, die Chancen, die sich daraus ergeben, groß.Ich bin gespannt darauf, bei Stage@Play wachgerüttelt zu werden, denn darum soll es doch im Theater gehen, oder nicht?“

(Bastian Boß, Student der Dramaturgie an der Akademie für Darstellende Kunst Ludwigsburg)

„Wenn man auf Reisen geht, an einen unbekannten Ort fährt, dann schmökert man vorher in diversen Reiseführern, um zu erfahren, was einen auf unbekanntem Terrain erwartet. Was, aber, wenn es sich um Orte handelt, für die es noch keine Reiseführer gibt? Was, wenn das, was es über diese Orte zu sagen gäbe, noch nicht gesagt werden kann, weil weder die Gesetze noch Strukturen, nach denen sich diese Orte gestalten, feststehen.
Stage@Play erkundet drei Tage lang solche Zwischenorte, Zwischenräume und neue Formen zwischen Schauspiel und Computergame. ZuschauerInnen werden zu Akteuren und Grenzen zwischen Bühne und Publikum vielleicht aufgehoben oder aber mindestens verschoben.Wenn an diesen Überschneidungslinien in Workshops geforscht und in Vorträgen präzisiert wird, ist das für mich ganz ähnlich als würden schlaue Köpfe unterschiedlichen Disziplinen gemeinsam an einer Art Reiseführer für diese neuen Spielformen und -räume schreiben.“
(Judith Engel, Kulturjournalistin)

„All the world’s a stage. –  Dieses Shakespeare Zitat wird häufig angeführt, um auf das Theater des täglichen Lebens oder die lebensnahen Geschichten im Theater zu verweisen. Die meisten Assoziationen zum Theater sind in der sogenannten Guckkastenbühne verortet. Wenn die ganze Welt eine Bühne ist, können wir sie als solche nutzen? Welche Varianten des (Theater-) Spiels sind durch aktuelle Entwicklungen im Bereich der Interaktiven Medien, Games und Animation denkbar? In den letzten Jahren haben sich verschiedene Formate etabliert, die die Welt als Spielort verwenden und mit virtuellen Welten zusammendenken. Ich bin gespannt, internationale VordenkerInnen auf diesem Gebiet kennen zu lernen und uns gemeinsam die Frage zu stellen, wie das play auf der stage zukünftig aussehen könnten, wenn wir neue Spielorte und -techniken miteinander in Berührung bringen.“
(Svenja Käshammer, Dramaturgiestudierende an der Akademie für Darstellende Kunst in Ludwigsburg)

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